3D - Modelle können sehr wirklichkeitsnah gerendert oder schematisch farblich gestaltet werden, bieten dem Betrachter den eindrucksvollsten Blick auf das Objekt und dem Planer die Möglichkeit, seine Entwürfe in Ihrer räumlichen Wirkung zu präsentieren.
Dargestellt werden Körper und Flächen. Flächen entstehen aus mindestens drei messtechnisch erfassten Punkten, Körper entstehen meistens durch ein messtechnisch erfasstes Profil (z.B. Grundriss) und einen Pfad, entlang dem das Profil extrudiert wird. Dadurch ist das Modell zur Maß- entnahme und zur weiterführenden Konstruktion geeignet. Die Messpunkte werden bei diesen An- wendungen hauptsächlich durch Aufsetzen des Pointers angezielt und mit Laser, also reflektorlos gemessen, bei genauen Messungen entlang von Kanten werden auch Kugelreflektoren mit speziellen Nestern eingesetzt.

Eine ansprechende Möglichkeit der Präsentation besteht darin, Gebäudehüllen als 3D - Modelle auszuarbeiten und darin die Geschossgrundrisse in der jeweiligen Fußbodenhöhe einzukonstru- ieren. Von Außen eignet sich das Modell dann hervorragend zur Präsentation, im Innern des Modells hat der planende Bearbeiter sofort alle Grundrisse an ihrem richtigen Platz, kann erkennen, wie die Bauteile in den einzelnen Etagen zueinander liegen und sich den oder die Grund- risse, mit denen er arbeiten möchte jederzeit schnell separieren.

Das nebenstehende Beispiel zeigt den Pfeiler einer Kirche mit Fundament (Grün) und daraufliegender Arkadenwand (Rot). Dazwischen befindet sich das Gewölbe, welches in Beige mit braunen Rippen dargestellt ist, darüber wurde die Holzkonstruktion des Dachstuhls angerissen (Braun). Fussboden, Gewölbe und Arkandenwand sind hier als Flächen ausgeführt, daher kann man hinter die Begenzungsflächen der Wand und unter den Fussboden schauen. Alle anderen Elemente sind Körper.Anlass der Vermessung war das Anbringen eines Zugelements zur statischen Sicherung (Orange)

VERMESSUNGSBÜRO TRÖGER

Bauvermessung und CAD Anett Tröger

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